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Die Geschichte des Weinbaus in Australien

Australien produzierte seit dem 18. Jahrhundert Wein, zunächst nur für seinen eigenen Markt. Dazu wurden meist einfache, anspruchslose Rebsorten verwendet. Um 1820 ließ sich Gregory Blaxland auf seiner ersten Besitzung in Australien nieder, der Brush Farm. Von dort aus unternahm er unterschiedliche wirtschaftliche Aktivitäten, wie Weinhandel, Tabak- und Graszüchtungen. Blaxland gilt als einer der ersten Weinzüchter Australiens, die erfolgreich Wein anbauten.

Blaxland handelte mit Land, Wein und Branntwein. Anlässlich seines ersten Weinexports nach England im Jahre 1822 wurden seine Weine mit einer Medaille, der großen Silbernen Medaille durch die Royal Society of Arts ausgezeichnet. Er war der erste Australier, der für seine Weine mit einer Medaille geehrt wurde und fünf Jahre später erhielt Blaxland die Goldmedaille. Aufgrund der generellen Einfachheit der Weine sank die Produktion um das Jahr 1920 herum ab, da die Endverbraucher es vorzogen, importierte, qualitativ hochwertige Weine zu trinken.

Seitdem wurden zunehmend Versuche unternommen, anspruchsvolle und qualitativ hochwertige Rebsorten zu kultivieren und begann man damit, „europäische Weine“ zu machen, hauptsächlich Klassiker wie Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Riesling oder Shiraz. Dies ist zum Teil auch mit enormen Kosten für die künstliche Bewässerung verbunden. Dennoch sind australische Weine heute selbst Klassiker und besitzen eine Qualität, die dem Wein aus Italien oder Frankreich kaum noch nachsteht. Australischer Wein hat sich – auch mit seinen hoch qualifizierten Weinmachern – in Europa erfolgreich ausgebreitet.

Das Barossa Valley

Das Barossa Valley gehört v. a. in seinem Nordteil zu den heißeren Anbaugebieten des Kontinents und eignet sich für die Herstellung sehr kräftiger, alkoholreicher Weine. Es gibt dort ca. 60 Weingüter, deren Produkte zum Teil unter den Besten der Welt zu finden sind. Die Gegend umfasst die Weinbauorte Tanunda, Bethany, Lyndoch, Seppeltsfield, Nuriootpa und Penrice. Sie sind alle im Umkreis von 10 km um Tanunda zu finden, das den Mittelpunkt des Barossa Valley bildet. Das eigentliche Barossa Valley ist mit dem benachbarten Eden Valley zu einer übergeordneten Appellation zusammengefasst, d. h. Weine beider Gebiete dürfen unter dem Namen „Barossa“ vermarktet werden.
 
Die meistkultivierte Rebsorte ist Shiraz, deren Rebstöcke in einigen historischen Weinbergen bereits weit vor der Reblauskatastrophe des 19. Jahrhunderts noch als Direktträger gesetzt wurden und teilweise mehr als 130 Jahre alt sind. Shiraz macht für den australischen Weinbau mit ca. 30 % den höchsten Anteil aller angebauten Rebsorten aus. Einige der ältesten Shiraz-Reben stehen im Gebiet um Adelaide auf Magill Estate auf den Weinbergen um Kalimna, das im Besitz der Weinkellerei Penfolds ist und von wo auch heute noch ein Großteil der Reben zur Vinifizierung des australischen Weins „Grange“ kommen.
 
Der von Joseph Seppelt gegründete Weinbaubetrieb gehörte einst zum Brauereikonzern Foster’s Group, wurde jedoch 2011 in das eigenständige Unternehmen Treasury Wine Estates ausgegliedert. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens zählt neben den renommiertesten australischen Kellereien wie Penfolds, Lindemans, Wolf Blass und Rosemount auch die kalifornische Kellerei Beringer. Trotz dieser Zugehörigkeit zu einem großen Konzern agieren die Kellereien eigenständig und werden jeweils von einem „Chief Winemaker“ mit seinem Team von Önologen geführt.